Ich lass mir jetzt rosa Haare wachsen! Ich kann alles...! Auch zaubern!

Nein, zaubern kann ich nicht! Doch manchmal wünsche ich mir die grosse Wundertüte, aus der ich die Traummänner verteilen kann.

Kollegen kennen diese Frage! Was kann ich tun, damit endlich der richtige, passende Traumprinz in mein Leben kommt. Und dann kommen die Worte: "Ich will aber!"

 

Mit dem "Ich will" ist das so eine Sache...! Ich will das jetzt unbedingt haben, heisst ja auch ich brauche das Gewüschte dringend, mir fehlt etwas.

Und da geht das Problem schon los. Wenn Dir der Partner fehlt in Deinem Leben, und Du den Mann als die Erfüllung aller Träume siehtst.... OH GOTT, was muss dieser Mann schon von vorneherein für Erwartungen erfüllen?

Die klugen Männer nehmen reissaus, vielleicht hatten sie schon mal diese Erfahrung gemacht, "gebraucht" zu werden, was irgendwann darauf hinausläuft, dass sie sich benutzt fühlen. Und wehe dem, wenn dieser Mann die Wünsche der Partnerin nicht erfüllt und er sich ein Recht auf Eigenständigkeit herausnimmt.

 

Die ebenfalls bedürftigen Männer, klammern dann ähnlich und irgendwann ist einer der Beteiligten am Luftschnappen. Dann gehts ums blanke Überleben.

 

Klar, das klingt jetzt bischen übertrieben, aber ähnlich erleben wir Therapeuten oder Coaches das doch immer wieder.

 

Wer kennt diese Sätze: Mangel erzeugt Mangel. Energie folgt der Aufmerksamkeit?

 

Wenn ich meine Energie darauf richte, etwas fehlendes zu bekommen, wird mir immer wieder bestätigt, das in meinem Leben etwas fehlt.

Wenn wir im Mangel leben und versuchen diesen Mangel zwanghaft zu beseitigen, wird neuer Mangel entstehen. 

Wenn ihr Fragen dazu habt, ich erkläre es gerne in einem persönlichen Gespräch!

 

Das Bedürniss nach Zweisamkeit ist absolut in Ordnung. Wir sind soziale Wesen und möchten uns ausstauschen. Seelisch und körperlich.

 

Ich sehe Partnerschaft so: 1 + 1 = 3

Zwei authetische Menschen, die weitgehen mit sich im Reinen sind, ihre Fülle im Leben in sich selbst gefunden haben, begegnen sich. Beide haben Freunde und ein soziales Umfeld, das einem viel gibt. Vielleicht hat auch jeder ein Hobby, das die Seele ausfüllt.

 

Dann kann was wundervolles Neues entstehen. Etwas gemeinsames. Vielleicht ein Kind, vielleicht eine gemeinsame Aufgabe, ein berufliches oder privates Projekt, und jeder darf seinen eigenen Raum haben für eigene Entwicklung, eigene Unternehmungen.

 

Es macht keine Angst, wenn der andere sich zurückzieht, man kennt selber dieses Bedürfnis und man kann sich alleine beschäftigen oder hat eigene Lieblingsbeschäftigungen.

 

Die Basis dieser Partnerschaft ist eine frei-willige Entscheidung für den Anderen, nicht weil er in der Projektion als Bedürfniserfüller dienen muss. Sondern einfach. weil man ihn liebt wie er ist.

Dann darf er auch paar Ecken und Kanten haben! Die haben wir ja auch!

 

 

 

 

 

 

 

 

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